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Eingewöhnung

Eingewöhnung bei der Tagesmutter oder in der Tagespflegefamilie - Net e.V. Eschborn

Die Eingewöhnungsphase in der Tagesfamilie

"Unternehmen brauchen Eltern"                    "Eltern brauchen eine gute Kinderbetreuung"

Genau dafür machen wir uns stark, denn wir wissen als Eltern aus eigener Erfahrung, dass kompetente und liebevolle Kinderbetreuung grade in der heutigen schnelllebigen Zeit einen sehr hohen Stellenwert einnimmt.

Wichtig ist es, das Kind nicht zu drängen. Das Kind gibt die Zeit vor, die es zur Eingewöhnung benötigt.

Die Eingewöhnungsphase

Erfahrungstipps für Eltern aus der Praxis:

Die Frage, wie lange ein Kind zu Eingewöhnung in seine neue Umgebung, die Tagesfamilie, benötigt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Vielfach reichen bei intensiver Eingewöhnung 2 bis 3 Wochen. Hat man nach dem ersten Kennenlernen der Tagesfamilie bis zur geplanten regelmäßigen Betreuung des Kindes noch mehrere Monate Zeit, kann man die Eingewöhnung des Kindes so gestalten, dass über einen längeren Zeitraum verteilt, der zeitliche Umfang und die Intensität der Kontakte zur Betreuungsperson gesteigert wird.

Wichtig ist, während dieser sehr sensiblen Phase behutsam vorzugehen. Ihr Kind war bisher vielleicht noch nie über einen größeren Zeitraum von Ihnen oder Ihrem Partner getrennt und wäre überfordert, wenn Sie sich zu schnell trennen und damit Ihrem Kind den sicheren Halt und Schutz entziehen würden. Gehen Sie mit Ihrem Kind die erste Zeit gemeinsam zur Tagesfamilie, unterstützen Sie es bei der Entdeckung der neuen Umgebung und dem Kennenlernen der Betreuungsperson.

Angstfrei die neue Umgebung ?

Lassen Sie sich nicht täuschen, wenn Ihr Kind scheinbar angstfrei die neue Umgebung alleine inspiziert. Es hat ja die Sicherheit des anwesenden Elternteils!

Erproben und Beobachten:

Beobachten Sie gemeinsam mit der Betreuungsperson das Verhalten Ihres Kindes. Wenn Sie sich etwas zurück nehmen, stellen Sie fest, dass es auch Bindungen zu der Betreuungsperson eingeht. Dies äußert sich dadurch, dass Ihr Kind nicht ausschließlich zu Ihnen kommt, wenn es etwas neues zeigen will, einen Wunsch hat oder Körperkontakt sucht, sondern verstärkt auch die Betreuungsperson kontaktiert.

Jetzt können Sie erproben, ob Ihr Kind zunächst kürzere Zeit (z.B. Zimmer verlassen), mittlere Zeit (z.B. eine kleine Besorgung machen), oder schon längere Trennungszeiten verkraften kann. Sprechen Sie mit der Pflegeperson darüber, wie sich Ihr Kind verhalten hat, ob es sich von ihr trösten lässt, wenn es weint, ob es Wünsche äußert und ob es die notwendige Sicherheit bei ihr findet. Wenn ja, ist die Eingewöhnung des Kindes gelungen.
Wichtig ist es, das Kind nicht zu drängen. Das Kind gibt die Zeit vor, die es zur Eingewöhnung benötigt.

Und noch etwas Wichtiges:

Ob sich Ihr Kind von Ihnen trennen kann, hängt zum Großteil auch von Ihrer Einstellung ab. Sie müssen Vertrauen zur Betreuungsperson haben und Ihr Kind auch loslassen können. Ihr Kind beobachtet die von Ihnen ausgesandten Signale genau!

Das Lösen erleichtern:

Ein Kind löst sich leichter von einem fröhlichen, lachenden und optimistischen Elternteil, als von einem ängstlich und unsicher wirkendem. Verabschieden Sie sich von Ihrem Kind! Stehlen Sie sich nicht heimlich davon, denn nach einer solchen Erfahrung würde sich das Kind beim nächsten Mal ängstlich an Sie klammern, um Ihr unbemerktes Verschwinden zu verhindern.
Dehnen Sie den Abschied aber auch nicht aus – hierdurch signalisieren Sie Unsicherheit und provozieren dementsprechende Reaktionen des Kindes. Ihr Kind sollte spüren, dass Sie fest hinter Ihrer Entscheidung stehen, jetzt zu gehen und das Kind darf bleiben.

Was ist sonst noch zu beachten?

Beginnen Sie nach Möglichkeit früh mit der Eingewöhnung, aber vor allem mit der regelmäßigen Betreuung. Beginnen Sie damit nie kurz vor einem Urlaub. Ihr Kind würde dadurch verunsichert und eine 2. Eingewöhnungsphase wäre dann eventuell erforderlich. Vermeiden Sie den Beginn der Eingewöhnung und Fremdbetreuung, wenn sich in Ihrer Familie etwas Wesentliches verändert hat, z.B. Umzug, Geburt von Geschwistern, oder bei Verlust einer Bezugsperson durch Tod oder Trennung.

Wichtig:

Bleiben Sie in den ersten Tagen noch auf Abruf erreichbar und verfügbar!

Hilfe bei Problemen:

Und was, wenn sich das Kind trotz ausreichender Eingewöhnungszeit nicht eingelebt hat? Oder wenn es zwischen Ihnen und er Betreuungsperson zu Meinungsverschiedenheiten kommt? Selbstverständlich steht Ihnen Net e.V. auch nach der Vermittlung beratend zur Seite, damit zügig eine optimale Lösung gefunden wird.

Sie haben weitere Fragen?

Schreiben Sie uns gerne eine eMail über unser über unser Kontakt-Formular, oder rufen Sie uns einfach in den Geschäftszeiten an.

Wir sind gerne für Sie da, Ihr Net e.V. Team aus Eschborn